Fujifilm will Produktion von Magnetbändern laut Medienbericht verfünffachen
Der japanische Hersteller Fujifilm plant nach Berichten der Wirtschaftszeitung Nikkei einen kräftigen Ausbau seiner Magnetband-Fertigung. Hintergrund ist die Nachfrage aus dem Aufbau von KI-Infrastruktur. Die Angaben stützen sich auf nicht genannte Quellen.

Fujifilm will seine Produktionskapazität für Magnetbänder verfünffachen. Das berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei unter Berufung auf nicht genannte Quellen. Eine offizielle Bestätigung des Unternehmens lag in den Berichten nicht vor.
Auslöser ist die Nachfrage aus der KI-Branche. Der Ausbau des Angebots soll dem wachsenden Bedarf an Speicherlösungen für KI-Anwendungen Rechnung tragen.
Nach Angaben von Nikkei wäre es der größte Produktionsausbau bei Magnetbändern seit etwa 20 Jahren.
Zur Investition nennt die Zeitung eine konkrete Summe: Fujifilm soll bis 2028 umgerechnet fast 57 Millionen Euro in sein Magnetband-Werk in Odawara bei Tokio stecken.
Dort sollen vor allem Bänder mit einer Kapazität von bis zu 100 Terabyte komprimierter Daten gefertigt werden.
Magnetbänder dienen als Speichermedium für große Datenmengen. Der geplante Ausbau zeigt, wie stark der Aufbau von KI-Infrastruktur auch Bereiche der IT-Branche erfasst, die abseits von Prozessoren und Arbeitsspeicher liegen.
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Quellen(2)
- heise onlineBis zu 100 TByte Kapazität: Fujifilm will Produktion von Tapes verfünffachen | heise online · DokumentUm der von der KI-Branche befeuerten Nachfrage nachkommen zu können, plant Fujifilm eine Verfünffachung der Produktionskapazitäten von Magnetbändern. Das berichtet das japanische Wirtschaftsmagazin Nikkei unter Berufung auf nicht genannte Quellen. Es wäre demnach der größte Produktionsausbau seit ungefähr 20 Jahren, der einmal mehr unterstreicht, wie drastisch der Ausbau der KI-Infrastruktur die IT-Branche transformiert.
- Golem.deKI-Boom: Fujifilm investiert massiv in Magnetbandproduktion - Golem.de · DokumentDer japanische Hersteller Fujifilm wird bis 2028 umgerechnet fast 57 Millionen Euro in sein Magnetband-Werk in Odawara bei Tokio investieren. Das berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei Shinbun (öffnet im neuen Fenster) . Vor allem sollen Magnetbänder (g+) mit Kapazitäten von bis zu 100 TByte komprimierten Daten produziert werden.
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