DGB-Rentenkommission lehnt höheres Rentenalter ab
Die Rentenkommission des Deutschen Gewerkschaftsbunds hat in Berlin ihren Abschlussbericht zur Alterssicherung vorgestellt. Sie will das Rentenalter bei 67 Jahren halten und die abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren erhalten.

Die Rentenkommission des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) hat in Berlin ihren Abschlussbericht zur Reform der Alterssicherung vorgestellt. Sie lehnt eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters ab.
Konkret soll das Rentenalter ab dem Geburtsjahrgang 1964 bei 67 Jahren bleiben. Das gilt nach dem Konzept der Kommission auch angesichts der Alterung der Gesellschaft.
Der zweite Punkt betrifft den frühen Ausstieg nach langer Erwerbstätigkeit. Die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren, im Sprachgebrauch „Rente mit 63“, soll erhalten bleiben. Wer so lange Beiträge gezahlt hat, geht also weiterhin ohne Abschläge in Rente.
Hintergrund der Debatte ist der demografische Wandel. Wegen der steigenden Lebenserwartung und einer alternden Bevölkerung wird seit Jahren über eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters diskutiert. Der DGB lehnt diesen Schritt jedoch ab.
Der Bericht markiert damit zwei Linien, die der DGB in der Debatte um die Zukunft der Rente nicht verschieben will: die Altersgrenze und den abschlagsfreien Rentenzugang nach 45 Jahren.
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Quellen(2)
- DeutschlandfunkAlterssicherung - DGB beharrt auf abschlagsfreier Rente · DokumentDer Deutsche Gewerkschaftsbund hat den Abschlussbericht seiner Rentenkommission vorgestellt. Eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters lehnt die DGB-Kommission ab. Auch die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren soll erhalten bleiben.
- HandelsblattAlterssicherung: DGB fordert höhere Renten und lehnt späteres Rentenalter ab · DokumentBerlin. Die Rentenkommission des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) hat ihr Konzept für die Reform der Alterssicherung vorgelegt. Danach soll das Rentenalter trotz Alterung der Gesellschaft nicht angehoben werden, sondern ab dem Geburtsjahrgang 1964 bei 67 Jahren verbleiben. Auch die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren, die sogenannte „Rente mit 63“, will der DGB erhalten.
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