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UN: 280.000 Menschen im Jemen seit August durch Kämpfe vertrieben

Im Jemen sind seit Anfang August rund 280.000 Menschen vor Kämpfen geflohen. Mehr als die Hälfte von ihnen hält sich im Gouvernement Taiz auf. Zugleich erschwert eine beschädigte Hauptstraße die humanitäre Hilfe.

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Ein Mann und ein Kind laufen auf einer Straße vor der historischen Altstadt von Sanaa im Jemen. Im Hintergrund sind traditionelle Gebäude und Berge zu sehen. Das Bild symbolisiert Flucht, Vertreibung und die humanitäre Krise im Land.
Foto: LePost

Im Jemen hat der Konflikt seit Anfang August rund 280.000 Menschen aus ihren Wohnorten vertrieben. Das teilten die Vereinten Nationen mit.

Die Zahl stammt vom UN-Nothilfebüro. Generalsekretär Guterres gab sie bekannt. Es handelt sich um Binnenflüchtlinge, also Menschen, die innerhalb ihres Landes auf der Flucht sind.

Über die Hälfte der Vertriebenen hält sich nach diesen Angaben inzwischen im Gouvernement Taiz auf.

Die Zahl wächst weiter. Am 17. Oktober hatten die Vereinten Nationen noch 250.000 registrierte Vertriebene genannt. Seither sind rund 30.000 hinzugekommen, ein Anstieg um etwa zwölf Prozent.

Gleichzeitig wird die Hilfe schwieriger. Schäden an einer zentralen Straße behindern die humanitäre Versorgung, wie Guterres unter Berufung auf das Nothilfebüro mitteilte. Hilfsorganisationen können die Betroffenen nur noch mit wachsender Mühe mit dem Nötigsten versorgen.

Die Lage verschärft sich damit von zwei Seiten: Es gibt mehr Menschen, die Unterstützung brauchen, und der Zugang zu ihnen wird schlechter.

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Quellen(2)
  1. DeutschlandfunkFolgen des Bürgerkriegs - UNO: Immer mehr Menschen im Jemen durch Kämpfe vertrieben · DokumentSeit Anfang August gebe es 280.000 Binnenflüchtlinge, teilte Generalsekretär Guterres unter Berufung auf Zahlen des UNO-Nothilfebüros mit. Über die Hälfte halte sich nun im Gouvernement Taiz auf. Durch Schäden an einer zentralen Straße sei humanitäre Hilfe schwieriger geworden.
  2. DER SPIEGELJemen: Uno meldet 280.000 Vertriebene durch anhaltende Kämpfe - DER SPIEGEL · DokumentLaut Angaben der Vereinten Nationen sind seit Anfang August rund 280.000 Menschen durch die Kämpfe im Jemen vertrieben worden. Zugleich wird es für Hilfsorganisationen immer schwieriger, die Betroffenen mit dem Nötigsten zu versorgen. Die Zahl der Vertriebenen ist zuletzt weiter gestiegen. Am 17. Oktober waren laut Uno-Angaben noch 250.000 Menschen registriert.

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